Fünf Gründe nicht zu traden, sondern zu investieren!
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Suchst du Wissen über Aktien, Vermögensaufbau oder die Börse im Netz, stößt du schnell auf Kanäle, die kurzfristige Aktienentwicklungen aufgreifen oder Trading-Tipps geben. Dazu habe ich eine klare Position: Willst du sicher Vermögen aufbauen, dann ist dieser Weg nicht der richtige. Kund:innen empfehlen wir ein solches Vorgehen nicht. Aber warum?

Grund 1: Enger Zeithorizont

Du kannst sicher sein, gute Rendite mit Aktien zu erwirtschaften, wenn du auf lange Sicht denkst. Damit meine ich nicht ein Jahr oder fünf, sondern 10, 15 oder mehr Jahre. Ein Beispiel: Wer Ende 1995 DAX-Aktien gekauft hat und diese bis Ende 2010 gehalten hat, dessen Aktiendepot ist jährlich im Schnitt um 7,8 Prozent gewachsen (Quelle: Deutsches Aktieninstitut). Investierst du auf lange Sicht, wirst du erfolgreich sein. Handelst du in Monaten, ist dein Erfolg reine Glückssache. Denn niemand kann dir mit Sicherheit vorhersagen, was morgen an der Börse passieren wird.

Grund 2: Permanenter Druck

Hast du dich für „Hire and Fire“ entschieden, bist du gezwungen, täglich das Börsengeschehen zu verfolgen. Du wirst auf deinem Smartphone die aktuellen Kursentwicklungen täglich oder stündlich checken und entscheiden, ob du verkaufst oder nicht. Versteh mich richtig, wenn das genau dein Ding ist und ein hoher Adrenalinpegel dich happy macht, dann ist das in Ordnung. Unsere Kund:innen wollen genau das nicht. Sie wollen nicht ständig darüber nachdenken, wie sich ihre Anlage entwickelt, sondern fokussieren sich auf ihren Job, ihre Familie oder ihre Interessen. Das lässt sie entspannter leben. Da sie langfristig investieren, gibt es keinen Grund für sie, sich über kurzfristige Börsenentwicklungen oder gar einen Crash Gedanken zu machen.

Grund 3: Informationsflut

Wer langfristig investiert, kann die Informationsflut reduzieren. Tägliches Lesen der Börsennews und das Vertiefen in Kursentwicklungen, Unternehmensentscheidungen sowie politische oder gesellschaftliche Entwicklungen sind im Grunde nicht nötig. Außer du interessierst dich dafür. Aber du musst nicht jede Schwingung oder Möglichkeit aufnehmen, um deren Relevanz für deine Anlage zu checken. Wir sagen immer: Weniger ist mehr. Lege dein Geld an, lass es arbeiten und schau im besten Fall höchstens einmal im Jahr nach, was passiert ist.

Grund 4: Zeit bringt Rendite

Für ein langfristiges Investment spricht auch der Zeitfaktor. Je früher du anfängst und je länger du investierst, um so sicherer wirst du dir ein Vermögen aufbauen. Lass einfach die Zeit für dich arbeiten und sei geduldig. Gerade wenn du jung bist und alle Zeit der Welt hast, sind Aktien für dich die ideale Geldanlage – auch wenn du monatlich sparen willst (hierzu auch unser Artikel für junge Anleger:innen).

Grund 5: Bleib bei dir und deinem Erfolg

Wer handelt, anstatt zu investieren, berichtet von monatlichem Passiveinkommen in Form von Renditen oder zeigt, wie erfolgreich sich das eigene Depot in den letzten zwei, drei Monaten entwickelt hat. Das mag verlockend und verführerisch klingen und passt in die sozialen Netzwerke. Wer hätte nicht gern jeden Monat mehr Geld zur Verfügung? Aber glaubst du ernsthaft, es gibt keine Kehrseite der Medaille? Ich sehe eigentlich nie Postings, die über schwere Verluste, Fehlentscheidungen oder Sorgen berichten. Dabei gibt es die mit Sicherheit, denn Kurse steigen und fallen nun mal. Das zeigt nur niemand gern. Wenn du langfristig investierst, wirst du nicht jeden Monat posten können, wie sich deine Anlage entwickelt hat. Aber dein Erfolg wird umso größer sein.

 

Wie siehst du das? Hast du ähnliche Erfahrungen auf Insta oder Facebook gemacht? Schreib mir gern einen Kommentar.

 

Auf bald

Euer Sascha

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