Ansparen ja – aber nicht sparen

Bis heute gibt es sie: Sparer:innen, die ihr teuer verdientes Geld gut gebettet unter ihrem Kopfkissen aufbewahren. Kein Scherz. Leider lässt sich auch bei Aktenzeichen XY oft genug bestaunen, dass Tresore in Kellern existieren, die ein Leben lang mit Vermögen gefüttert werden. Das ist die naivste Art zu sparen. Die Möglichkeit eines Einbruchs ist das eine, aber das Geld macht schlicht nur eines: nichts.

Dann gibt es, wie in einem meiner ersten Blogbeiträge beschrieben, die Varianten, sein Geld langfristig in Form von Sparbuch, einem Bausparvertrag oder als Lebensversicherung anzulegen. „Alles Mist“, wie ich immer betone. Entweder übersteigt die Inflation beziehungsweise Teuerungsrate den tatsächlichen Ertrag oder aber die Verzinsung macht dich auch in Jahrzehnten nicht glücklich.

Ausnahmsweise mal „nur“ Durchschnitt

Ich will dir aber nicht nur aufzeigen, was aus meiner Erfahrung nicht geht. Es reicht eine kurze Recherche im Internet, um Finanzexpert:innen zu finden, die dir immer nur erklären, was nach dem ersten Banklehrjahr eigentlich schon kein Geheimnis mehr ist: Sparen auf die traditionelle Weise bringt dich nicht weiter.

Die Lösung: monatliches Ansparen in Aktien. Im Wesentlichen ergeben sich daraus zwei Vorteile:

  1. Du kannst monatlich etwas „abzwacken“ und sofort mit deiner Vermögensbildung beginnen. Das kann ein kleiner Betrag von 50 Euro sein. Vielleicht siehst du auch schon höheres Potenzial. Aber bestimmt ist bei dir etwas möglich. Und wenn es nicht monatlich geht, dann vielleicht vierteljährlich.

  2. Bei einer langfristigen Anlage ist es egal, wie sich die Kurse in Monat X oder Y entwickeln. Wenn die Kurse niedrig sind, erhältst du über deine kontinuierlich stattfindende Einlage automatisch mehr Aktien – bei steigenden Kursen entsprechend weniger. Auf den Durchschnitt kommt es an und der zeigt in der Regel nach oben.

Unter dem Strich bilden diese einfachen Tipps die Basis, um auf sichere Weise deine Rente aufzubessern oder einfach zukünftige Reisen und Erlebnisse zu ermöglichen. Dazu gehört auch die Beratung: In den letzten Jahren haben Banken das Vertrauen ihrer Kund:innen teilweise stark missbraucht. Aber eine Beratung ist immer noch besser als keine Beratung. Und wenn du folgenden Merksatz verinnerlichst, ist der Start schon mal geglückt.

Merksatz

„Fang HEUTE mit der Ansparung an, sonst wird das nie was!“

Sicherheitsstufe 4

Frei meiner Burghard-Stöver-Methode hast du jetzt bereits die vierte Sicherheitsstufe gelernt:

Die monatliche Ansparung ist das Mittel der Wahl.

„Komm leg los“ bringt es auf den Punkt. Trau dich und vertraue ausnahmsweise mal dem Durchschnitt. In Sachen Finanzen ist es mit das Beste, was du tun kannst.

 

Euer Burghard

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